EinleitungEnterprise Solution Architect (gn)Schwerpunkt EAM-Plattform und GovernanceWie oft im Leben bekommt man die Chance, Enterprise Architecture nicht zu reparieren, sondern von null aufzubauen? Die meisten EAM-Rollen beginnen mit einem Erbe: ein Tool, das vor Jahren jemand anderes gekauft hat, ein Repository mit Stand von vorgestern, eine Community, die sich aus Pflicht trifft.
Diese Rolle beginnt mit einem leeren Blatt.
Unser Mandant, ein international tätiger Dienstleistungskonzern mit mehreren tausend Mitarbeitenden, stellt seine IT gerade organisatorisch neu auf.
Die Holding, die alle Geschäftsbereiche steuert, baut dabei Enterprise Architecture Management als eigenständige Funktion auf, mit eigenem Tooling, eigenen Prozessen und konzernweiter Geltung.
Tool-Auswahl, Metamodell, Governance: nichts davon ist entschieden.
Das wird deine Entscheidung.
Solche Konstellationen gibt es selten und sie halten nicht lange.
In zwei Jahren ist die neue IT-Organisation gesetzt, und wer dann kommt, arbeitet in Strukturen, die jemand anderes gebaut hat.
Jetzt ist der Moment, in dem man sie baut.
Worum es geht Enterprise Architecture scheitert selten an fehlenden Frameworks.
Sie scheitert daran, dass niemand das Repository pflegt, das Tool nicht mit den Quellsystemen spricht und die Architektur-Community nach dem dritten Meeting einschläft.
Diese Rolle verhindert genau das.
Du baust die Grundlage, auf der EAM in diesem Konzern funktioniert.
Prozesse, die Menschen tatsächlich befolgen.
Eine Plattform, die ihre Daten automatisiert bezieht, statt dass jemand sie abtippt.
Deine AufgabenDu definierst, wie Architekturarbeit im Konzern abläuft: Prozessmodelle, Rollen und Verantwortlichkeiten, Beschreibungen und Anforderungskataloge.
Du wählst das EAM-Tool aus, von der Marktsondierung über die Ausschreibung bis zur Entscheidung, und verantwortest danach Implementierung und Konfiguration.
Du konzipierst die Anbindung an Konfigurationsdatenbank, Service-Management und Cloud-Umgebungen,.